Frühling naht!!

Achtung!!

Für alle die es noch nicht gemerkt haben: Der Winterschlaf ist bald vorbei und der Frühling naht! Dann kommt das böse Erwachen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses kleine Liedchen kann einem übrigens beim wach werden helfen! (Sorry, gibt es mit gutem Sound leider nicht ohne Werbung)


Prince — Fury – MyVideo

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Seufz…

Okay, was hatten wir bisher? Autos, HiFi, Kameras. Die typischen Männerspielzeuge eben. Was noch fehlt ist Text über Motorräder. Oder besser über DAS Motorrad überhaupt. Kommt, ist quasi schon in der Mache.

Wer der Unergründlichkeit auf den Grund gehen möchte, die Männerwelt verlassen und in für uns unerforschte Reiche vordringen will, der begebe sich zu IKEA. Frauen sind kreativ, wirklich alles andere als Mainstream und so von Individulität getragen, man mag es gar nicht glauben. Und trotzdem passt alles was Frau braucht in eine IKEA-Filiale. Außer die Schuhe natürlich.

Es geht aber auch eine Nummer kleiner. In jeder Fußgängerzone haben unsere Mädels ein kleines Reich fest im Griff, nur für sich allein. Die Rede ist von Tchibo-Filialen. Diese ehemaligen Kaffee-Buden in denen man sich auf ein Schwätzchen und nen Kaffee traf wurden im Kampf um die Hoheit auf der Kaffeetafel in Frauenmagnete umgebaut, die diese mit netten Sonderangeboten anlocken und gleichzeitig daran hindern sollen, woanders Jacobs Krönung zu kaufen. Dies ging so weit, daß in eben diesen Kaffee-Buden kein Kaffee mehr ausgeschenkt wurde!

Mittlerweile wurde der Kaffeeausschank wieder eingeführt, natürlich bekommt Frau jetzt auch ihren Latte Macchiato (ich weiß gar nicht ob auch mit lactosefreier Milch..) und nun werden auch wieder Männer in diesen Geschäften gesichtet.

Letztens befand ich mich als einziger (!) Kunde in einer solchen Filiale und wartete auf die Zubereitung meines Getränks für 95 Cent, eingeschenkt in eine richtig hübsche Porzellantasse, die ich aber danach nicht behalten durfte. Nun ja, so ganz wie in der Dallmayr-Prodomo-Werbung ist es hier nun nicht, aber die Dame hinter der Theke macht einen gepflegten und kompetenten Eindruck und kommt ohne Piercing aus. Ich fühle mich ermutigt ein wenig zu lästern: „Ich finde erstaunlich wie man es schaffen kann, Menschen für eine leere Blechdose mit ner Waschmaschine drauf € 8,99 zahlen zu lassen“.

„Die wird aber gern genommen“. Cool, das spricht für die Marketing-Abteilung.  Das „aber“ warnte mich aber schon von dem nächsten Satz: „Ich finde die Dose gar nicht teuer“.

Ich konnte dies unmöglich so stehen lassen: „Selbst wenn, was ich nun doch nicht glaube, Tchibo ihnen netto 27 Euro pro Stunde bezahlen würde müssten sie für diese dämliche Dose da 20 Minuten hier stehen! Also ich würde warten bis es sowas von Persil oder sonstewem mal einfach so geben würde“.

Kuhaugen glotzten mich an. Wie kann man an einem solchen Platze die Kosten eines Artikels mit so etwas wie Stundenlohn in Verbindung bringen? Wer hier einkauft, der muß nicht rechnen. Wer rechnen muß oder will, der soll gefälligst zu Aldi gehn!

Stimmt nicht ganz. Den Guatamala Grande gibt es, mit nem anderen Label, bei Lidl. Für drei Euro weniger. Es ist übrigens der beste Kaffee weit und breit, der Zoch und ich haben unabhängig voneinander alle ausprobiert und sind bei ihm gelandet. Den hat wohl noch der gute alte Tchibo-Onkel entdeckt.

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Sansui

Wer alte Autos mag, sie restauriert und zurück auf die Straße bringt, lässt automatisch auch andere an seinem Hobby teilhaben. Und man wird sicherlich auch und gerade mit einem ehemaligen „Brot und Butter-Auto“ schnell angesprochen, wenn man z.B. einen Stop an einer Tankstelle einlegt. Es macht gerade den Reiz der Szene aus, daß nicht nur die Traumwagen wie Mercedes 300SL oder Jaguar E mit viel Liebe und Engagement erhalten werden. Sogar die gute alte Ente wird wohl niemals aussterben, weil die Ersatzteilversorgung durch das treu sorgende Umfeld gesichert ist.

Viele Oldtimer-Freunde erfüllen sich auch einfach nur einen Jugendtraum, doch dieses Hobby kann, wie viele andere auch, identitätsstiftend wirken. Es macht aus Horst den Horst mit dem alten Opel. Im fortgeschrittenem Stadium wird man sowohl durch das Outfit als auch durch die Gestaltung des Wohnumfelds auf Horsts Mission hingewiesen.

Nun sind nicht nur Autos als Objekt der Begierde in die Jahre gekommen. Es gibt Menschen, die jedes jemals gebaute Leica-Modell ihr eigen nennen oder Armbanduhren im Gesamtwert von ziemlich vielen Euro. Sammler halt.

Aber auch für diese oder andere Gerätschaften gilt, daß es auch eine weniger pathologisch zu sehende Variante gibt. Ja, ich trage aus Überzeugung nur mechanische Uhren und umgebe mich gern mit diesen und jenen hübschen Kleinigkeiten die keinen großartigen Wert haben müssen, an denen ich mich aber erfreue. Und ich hasse Plunder. Wenn ich mir etwas anschaffe, dann sollte es nicht nur den Heimtransport überleben, sondern mir viele Jahre treue Dienste leisten. Es gibt nicht schlimmeres als Zeug was nix taugt und über das man sich jedes Mal ärgert wenn man es in die Hand nimmt. Plunder eben. Es gibt von jedem Ding bestimmt auch eine vernünftige Version und diese nicht nur bei Manufaktum.

Und dann gibt es die Ikonen. Der Wagenfeld Kipp-Aschenbecher ist so eine. Den Haushalt endgültig von der Normalität entrücken wird jedoch ein solches Gerät:

Der alte Herr ist übrigens der Mann, dem wir dieses Schmuckstück verdanken. Ein Mensch aus Japan, der sich der Perfektion bei der Wiedergabe von Musik hingab. Im Jahr 1947 gründete er die Firma Sansui, die uns hervorragend verarbeitete und wunderbar klingende Verstärker und Receiver schenkte.

Sicher, Musik wird heute anders konsumiert. Doch dies mutet wie Fast-Food an wenn man stattdessen an den Knöpfen eines solchen Apparates drehen kann. Und daher finden sich auch immer mehr Liebhaber, die alte HiFi-Geräte lieben und erhalten. Nachwuchsprobleme gibt es keine, einmal so etwas anhören und man will eh nichts anderes mehr. Nachteil: Die Dinger werden langsam knapp und teuer!

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Massentier

Das Massentier ist das Zauberding, das Menschen Masse verleiht die sie sich eigentlich gar nicht leisten könnten. Es ist aber nicht etwa das gesuchte Higgs-Teilchen, das soll Quarks mit Masse versorgen die sie bereits haben, aber nun wird es wirklich zu kompliziert.

In einem Produkt aus Massentierhaltung wurde mal wieder etwas gefunden. Und zwar ein Keim. Auf fast jedem Hähnchenschenkel.

Natürlich werden sofort Hörertelefone freigeschaltet und eine „Datenbank“ wurde auch gestartet. Dieses trixo.org hat übrigens auch eine Datenbank! Doch warum versuchen nicht zunächst einmal die mit dem Thema befassten Reporter und Redakteure zu verstehen, worum es eigentlich geht? Warum wird erst mal stunden- bis tagelang Bullshit verbreitet und wer bezahlt die dafür?

Fakt ist, in der Massentierhaltung werden, ganz besonders in der Geflügelproduktion, systematisch Antibiotika eingesetzt. Das ist so besonders neu nicht. Und an sich auch nicht gefährlich. Die Tiere dürfen erst geschlachtet werden, wenn die Antibiotika im Tierkörper abgebaut wurden. Es wurden ja auch keine Antibiotika gefunden, sondern KEIME! Keime die gegen die eingesetzten Antibiotika Resistenzen entwickelt haben.

Um gegen Antibiotika Resisistenzen zu entwickeln braucht es mehrere Generation von Keimen. Wo kommen diese Keime also her? Denn anscheinend verlassen mit dem Schlachtvieh nicht alle Keime den Betrieb. Oder werden schon den Küken auf den Weg gegeben.

Die zweite grundsätzliche Frage die sich mir stellt: Warum werden in der Tierhaltung die gleichen Antibiotika eingesetzt wie in der Humanmedizin? Und ist diese Praxis angesichts der damit verbundenen Gefahr, diese Keime später beim Menschen nicht behandeln zu können, nicht sofort zu beenden?

Solange Poliker, die nicht wirklich wissen wovon sie reden, von Journalisten, die nicht wirklich wissen wovon sie reden, befragt werden, so lange werden „Dateien“ und „Datenbanken“ eingerichtet und Hörertelefone geschaltet, auf denen Hörer wahlweise die Abschaffung von Massentierhaltung, Antibiotika und Keimen forden können und werden.

Aber diesmal, Freunde, geht es wirklich ans Eingemachte. Wenn Dinge die man essen will, resistente Keime in sich tragen, dann hab ich die schon mal in der Küche. Und einige dieser Keime können Infektionen allein durch Hautkontakt auslösen!

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Bruno Saccos Meisterwerk

Wer mich kennt wird sich wundern, daß bisher noch kein Wort über Autos gefallen ist. Stimmt, aber muß man sich gleich mit allen Facetten outen? Jetzt geht es nicht mehr anders, das Meisterwerk von Bruno Sacco, der SEC (C126) wird 30.

Er stammt aus einer Zeit, als Mercedes noch zeitlos schöne Autos bauen konnte. Gepaart mit dem damals technisch machbaren und einem Styling zum dahinschmelzen entstand eine selbstbewusste Schönheit, an der auch die Halbwelt lange Zeit ihre Freude hatte.

Eine Motorleistung um die 250 PS reißt heute niemanden mehr vom Hocker, aber wie souverän ein 500er oder 560er SEC diese entfaltet, begeistert noch heute.

Bruno Sacco, dem wir auch den 190er „Baby-Benz“ (W201) und das Daimler-Taxi überhaupt (W123) verdanken, ist seit 1999 in Rente. Spötter behaupten, mit ihm verlies auch der göttliche Funke das Werk. Ich glaube ja eher, Mercedes-Benz baut heute keine Autos mehr für „uns“, sondern für reiche Russen, die USA und China. Und dort steht vielleicht geniales Understatement nicht ganz oben auf der Agenda.

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Are Friends Electric

Ich bin sicher nicht der Erste, der einen Artikel über ein 20 Jahre altes Musikstück zu schreiben wagt. Oft war nur eine Band, eine LP oder eben auch nur ein Titel nötig, um Genres zu prägen und die Hymne einer ganzen Generation zu erschaffen. Und dies auch im Nachhinein zu würdigen ist legitim.

Erstaunlich an diesem Text mag erscheinen, daß ich zu der Zeit musikalisch völlig anders orientiert war, mich diese Art von Musik überhaupt nicht tangierte. Sie war einfach meiner (und nicht nur meiner) Systemzeit arg voraus.

Was Tubeway Army damals auf die Bühne brachte,  kam zeitverzögert in unserem Bewusstsein an. Wie sehr zeitverzögert, das hing von den jeweiligen Lebensumständen ab. Aber es kam an, weil es sich um nichts weniger als die Abbildung der Zukunft handelte.

Diese damalige Zukunft ist nun Realität und mir bleibt nichts weiter als den Hut zu ziehen vor jemanden, der das schuf was Kunst auch können sollte, nämlich den Blick auf eine neue, andere Realität zu lenken.

Gary Numan geriet auf der Insel eigentlich nie richtig in Vergessenheit und er ist mittlerweile auch wieder enorm angesagt. Neben eigenen Touren trat er 2009 als „special guest“ bei drei Konzerten der Nine Inch Nails (NIN) auf.

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Elektro Beats

Elektronische Musik ist einerseits alltäglich , andererseits nur was für Freaks. So kann man die verbreitete Meinung wohl zusammenfassen.

Wenn man genauer hinhört fällt auf, daß kaum eine aktuelle Produktion ohne elektronische Musik auskommt, sei es nun ein Musikstück von Madonna oder der Tatort am Sonntag. Dabei war alles schon mal schlimmer!

In den 70ern verkrochen sich etliche Soundtüftler mit ihren monströsen analogen Synthesizern und Sequenzern auf Bauernhöfe und webten dort Klangteppiche. Man fasst diese Bewegung heute unter „Krautrock“ zusammen.
In den 80ern wurden die Geräte kompakter und dann auch digital (FM-Synthese). Wir wurden überschwemmt von Synthie-Pop (Depeche Mode, Eurythmics, Soft Cell etc.) und auch die ersten Nervtöter mit 8-Bit-Sound eroberten die Kinderzimmer.

Coole Syntie-Klänge haben aber nach wie vor nichts von ihrem Reiz verloren und erleben gerade eine Renaissance. So werden die alten Originale von ARP,  EMS und Roland, aber auch die Moogs mittlerweile in Gold aufgewogen und auch wieder in die Studios oder auf die Bühne geschleppt.

Natürlich gibt´s das Ganze mittlerweile in Syntheseform als iPhone-App. Wer aber wirklich mal ein bisschen mit Sounds basteln mag, der besorge sich ein Sequenzer-Programm mit VST-Schnittstelle (z.B. Cantabile), ein midi-fähiges Keyboard und ein cooles Plugin (z.B. Arppe2600va).

Was andere so „basteln“ kann man jeden Mittwoch um 23:00 Uhr auf Radio Eins in den „Elektro-Beats“ mit Olaf Zimmermann hören. Aber vorsicht, es besteht eine gewisse Suchtgefahr!

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The Future was Fantastic

Bei aktuellen Verteilungskämpfen und besonders in Zusammenhang mit Staatsschulden ist oft von der Zukunft unserer Kinder die Rede.

Die Zukunft von der ich hier rede lag aber in der Vergangenheit. Und um diese Zukunft fühle ich mich auch betrogen. Weil sie einfach nicht stattfand.

Sollten wir nicht schon längst auf der Venus gelandet sein? Nicht mal eine lächerliche Mondbasis haben wir bis zur Jahrtausendwende zustande bekommen und die ISS ist nicht weiter von der Erde entfernt als Berlin von Bielefeld! In unseren Fahrzeugen säuseln keine Turbinen, sondern sie werden nach wie vor von Kolben durchgeschüttelt.

Aber ab und zu kann man ja mal abtauchen in die schön schrille, leider längst vergangene und so herrlich analoge Zukunft. Was für uns Raumschiff Orion, das ist für die Herrschaften auf der Insel die TV-Serie „UFO“. Sie lief in den frühen 7oern auch bei uns.

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Soo süss…

Eine Leica CL in digital? Her damit!

Mehrere Kamerahersteller kommen langsam auf die Idee, genau das zu bauen was ich lange suchte. Nikon brachte kürzlich die Nikon 1, Sony, Panasonic oder Olympus haben schon seit einiger Zeit spiegellose Systemkameras im Angebot.

Jetzt hat Pentax etwas zum Liebhaben herausgebracht, die Q.

Ob sie wirklich in Zusammenarbeit mit dem MI6 und somit von Q entwickelt wurde, konnte ich bisher nicht erfahren. Viel größer als eine Zigarettenschachtel ist sie jedenfalls nicht, wiegt nur 200 Gramm und vorerst gibt es ein lichtstarkes Standardobjektiv, ein recht lichtstarkes Zoom und drei Objektive zum Spielen mit fester Blende.

Wer endlich mal damit aufhören will mit dem Handy zu fotografieren, da die supertolle Nikon/Canon im Kofferraum liegt, bitteschön!

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Jugendsünde (eine von vielen)

Ich sag nichts zu Bushido. Jeder muß wissen, wie er seine Zeit verbringt und welche „Helden“ er sich für seine Begleitung aussucht.

Heino will sein Bambi jetzt zurückgeben. Wegen Bushido. Ich hab stattdessen mal nachdedacht, zu welcher Musik wir denn so herumgehops sind, so mit 13/14.

Meine damaligen Favoriten sind immer noch aktiv und es ist erstaunlich, daß man einer Telecaster mittelalterliche Klänge entlocken kann. Jedenfalls verstehen die Herrschaften ihr Handwerk und großartig schämen muß ich mich wohl nicht, oder?

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