Elektro Beats

Elektronische Musik ist einerseits alltäglich , andererseits nur was für Freaks. So kann man die verbreitete Meinung wohl zusammenfassen.

Wenn man genauer hinhört fällt auf, daß kaum eine aktuelle Produktion ohne elektronische Musik auskommt, sei es nun ein Musikstück von Madonna oder der Tatort am Sonntag. Dabei war alles schon mal schlimmer!

In den 70ern verkrochen sich etliche Soundtüftler mit ihren monströsen analogen Synthesizern und Sequenzern auf Bauernhöfe und webten dort Klangteppiche. Man fasst diese Bewegung heute unter „Krautrock“ zusammen.
In den 80ern wurden die Geräte kompakter und dann auch digital (FM-Synthese). Wir wurden überschwemmt von Synthie-Pop (Depeche Mode, Eurythmics, Soft Cell etc.) und auch die ersten Nervtöter mit 8-Bit-Sound eroberten die Kinderzimmer.

Coole Syntie-Klänge haben aber nach wie vor nichts von ihrem Reiz verloren und erleben gerade eine Renaissance. So werden die alten Originale von ARP,  EMS und Roland, aber auch die Moogs mittlerweile in Gold aufgewogen und auch wieder in die Studios oder auf die Bühne geschleppt.

Natürlich gibt´s das Ganze mittlerweile in Syntheseform als iPhone-App. Wer aber wirklich mal ein bisschen mit Sounds basteln mag, der besorge sich ein Sequenzer-Programm mit VST-Schnittstelle (z.B. Cantabile), ein midi-fähiges Keyboard und ein cooles Plugin (z.B. Arppe2600va).

Was andere so „basteln“ kann man jeden Mittwoch um 23:00 Uhr auf Radio Eins in den „Elektro-Beats“ mit Olaf Zimmermann hören. Aber vorsicht, es besteht eine gewisse Suchtgefahr!

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Eine Antwort auf Elektro Beats

  1. Helen sagt:

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